Schon wieder Dortmund! Pokalfinale 1989!

Ich möchte die Dortmund Wochen mit Erlebnissen vom DFB Pokalfinale 1989 abschließen. Im nachhinein ein denkwürdiges, weil es auch die Geburtstunde eines grandiosen Stadionsprechers war. Sicher auch noch mehr, aber als Mensch kenne ich ihn leider nicht, und als Fußballer ist er meines Wissens auch nicht mehr so dolle in Erscheinung getreten. Mögen es mir die Dortmunder verzeihen.

Also ich kannte diesen Norbert Dickel bis zum Pokalfinale nicht. Franky Mill schon eher, hat er uns doch auch regelmäßig mit seiner verblüffenden Genialität mehrfach gequält. So auch in diesem Spiel, jedoch war der Mann der Stunde eindeutig dieser Dickel. Dickel, Dickel. Alleine dieser Name hat mir auch später noch Alpträume bereitet. Heute kann ich darüber eher schmunzeln, die Altersmilde kommt wohl durch, und die Erkenntnis, die anderen können auch Fußball spielen. Um es kurz zu machen. Werder hat 1:4 verloren.

0:1 Karl-Heinz Riedle (15.) Damals noch für Werder unterwegs.
1:1 Norbert Dickel (21.)
2:1 Frank Mill (58.)
3:1 Norbert Dickel (73.)
4:1 Michael Lusch (74.)

Soweit so gut. Es könnte sein, die Dortmunder haben unsere grün Weiße Truppe mit ihren erstmals im Pokalfinale getragenen Biene Maja Socken hypnotisiert.

Aber wie auch immer, eventuell waren sie an diesem warmen Abend am Samstag, dem 24. Juni 1989 in Berlin, einfach nur die bessere und gierigere Mannschaft.

Ein gewisses Interesse an Borussia Dortmund ist seitdem auch in mir gewachsen. Das kann und möchte ich auch nicht verbergen. Aber wen juckts?

Anekdote am Rande, auf der traurigen Heimfahrt lief im Radio You’ll Never Walk Alone

Motto des Tages: Es ist wie es ist.

Euer Markus

Dortmund, woll!!

Mit wenig Erwartungshaltung und viel Freude sind wir nach Dortmund gefahren. Aber so eine Europapokalqualistimmung wollte sich nicht breit machen, spukten doch die beiden Spiele gegen Köln und Hoffenheim in unseren Köpfen, die so ein wenig nach Schaafscher Prägung daherkamen.
Vorne viel, hinten mehr war das Motto, und so kam es dann auch in Dortmund.
Aber angesichts des breiten grün-weißen Fanaufkommens, und den vielen bekannten Gesichtern, konnte man die 3:4 Niederlage relativ Relaxed hinnehmen.
Wetter gut. Bier gut. Stimmung gut. Geiles Spiel.
Fußballfan wat willste mehr, woll?

Eine kleine Anmerkung sei mir dennoch erlaubt.
Leute, hört auf mit diesem dämlichen Bierbecherwerfen, nur weil euch irgendwas nicht gefällt. Das ist Enddumm und zudem gefährlich.
In Dortmund wurden diese Idioten recht professionell und mit einer geradezu großen Perfektion von den Sicherheitsleuten herausgefiltert.

Dafür ein Dankeschön.

Motto des Tages: Immer schön genießen.

Euer Markus